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AR 608.05 - 1939
In den 1930er Jahren experimentiert die NMBS/SNCB mit Diesel- Triebwagen, um die Betriebskosten zu senken. Die überraschende Verkleidung beim Typ 608 war von den Triebwagen der englischen Eisenbahngesellschaft Great Western Railway inspiriert. Im Jahr 1939 wurden sechs Maschinen dieses Typs geliefert. Ihre anfängliche Höchstgeschwindigkeit lag bei 126 km/h. Später wurde diese auf 100 km/h gedrosselt.  Der Triebwagen 608.05 schmückt sich mit zwei durch einen schwarzen Streifen getrennten Grüntönen. Es verfügt über ein Fahrgastabteil der zweiten und der dritten Klasse. Die Innenausstattung besteht aus Holzbänken. Es wurde im November 1966 außer Dienst gestellt und gehört den historischen Sammlungen der NMBS/SNCB an.
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Type 29 - 1945
Am Ende des Zweiten Weltkriegs bestellt die belgische Regierung bei diversen amerikanischen und kanadischen Herstellern von Lokomotiven 300 Dampflokomotiven. Zwei Ingenieure der NMBS/SNCB sind vor Ort, um das Projekt zu konkretisieren. Ende 1945 verlassen die amerikanischen Lokomotiven des Typs 29 das Schiff im Hafen von Antwerpen montiert, während die kanadischen in Einzelteilen ankommen! Die „Consolidation“ des Typs 29 sind für den kombinierten Verkehr ausgelegt, geeignet für das Ziehen von Reisezügen mit einem Gewicht von 600 Tonnen mit einer Geschwindigkeit von 90 km/h sowie von Güterzügen mit einem Gewicht von 1800 Tonnen mit einer Geschwindigkeit von max. 60 km/h.
Die Lokomotive 29.013 wurde am 8. Februar 1946 in Betrieb gestellt. Am 20. Dezember 1966 um 14.07 Uhr war diese Lokomotive die letzte, die offiziell mit Dampf einen Zug mit Reisenden zog, und zwar von Ath nach Denderleeuw. Sie wurde am 2. Februar 1967 außer Betrieb gestellt. Sie gehört heute den historischen Sammlungen der NMBS/SNCB an.
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Type 101 - 1949
Die Elektrifizierung der Strecken der NMBS/SNCB begann mit der Strecke Brüssel – Antwerpen im Jahr 1935, mit dem Ziel der Elektrifizierung aller aus der Hauptstadt abgehenden Strecken. Aber der Krieg bricht aus, und die Projekte werden zurückgestellt. Nach der Befreiung sucht die NMBS/SNCB eine leistungsstarke Lokomotive, die in der Lage sein soll, schwere Güterzüge zu ziehen, insbesondere zwischen dem Hafen von Antwerpen und dem Industriegebiet von Charleroi. Inspiriert durch die Baureihe BB 301 bis 324 der SNCF bestellt die NMBS/SNCB ihre ersten 20 elektrischen Lokomotiven bei dem Tandem ACEC/SEM sowie Baume & Marpent. Sie werden im Jahr 1949 geliefert. 
Nach ihrer Neunummerierung in Baureihe 29 im Jahr 1971 werden sie infolge der rückläufigen Entwicklung des Güterverkehrs im Jahr 1975 in Reserve gestellt. Nach ihrer Wiederinbetriebnahme im Jahr 1978 werden Sie im März 1983 endgültig außer Betrieb gestellt. Die 101.012 wurde in die historischen Sammlungen der NMBS/SNCB aufgenommen.
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