An einem der Eingänge des Bahnhofs befinden sich Gedenktafeln, die vom Nationalen Büro für Nord-Süd-Verbindungen zu Ehren von Fernand Brunfaut und Eugène François, Vorsitzender und Mitglied des ständigen Ausschusses, gestiftet wurden, sowie eine weitere zu Ehren von Victor Horta und Maxime Brunfaut. Beide wurden von Dof Ledel hergestellt.
In der Schalterhalle, links vom Haupteingang, befindet sich eine weitere vom N.B.V. gestiftete Gedenktafel, diesmal drei seiner Mitglieder gewidmet. Es ist von Adolphe Wansart. Eine halb ausgestreckte weibliche Figur hält in ihrer Hand ein Bild des Erzengels Michael in Rüstung, der den Teufel tötet. Darüber befindet sich ein Medaillon der drei Direktoren.
Noch immer in der Fahrkartenhalle, über der Haupttreppe, die zum Zwischengeschoss führt, befindet sich das Denkmal „De Bevrijding“ (Die Befreiung), das den in den Weltkriegen gefallenen Eisenbahnern gewidmet ist. Es besteht aus einer Hochreliefskulptur, dem „Maschinisten“, der in der einen Hand ein Gewehr und in der anderen einen Schraubenschlüssel hält, und zwei Reliefs, die Episoden aus den beiden Kriegen darstellen. Das Werk stammt von Fernand Debonnaires.
Über dem Eingang auf der Seite der Kreuzung Europas zeigt ein riesiges Fresko den Erzengel Michael und mehrere belgische Städte. Es ist ein Fresko von Joseph Hayez.
In der Horta-Galerie, der von Victor Horta geschaffenen Passage, die den Bahnhof mit dem Stadtzentrum verbindet, befinden sich zwei wunderschöne alte Rolltreppen aus den Jaspar-Werkstätten. Diese bestehen aus Palisanderholz und wurden im Auftrag des Brüsseler Denkmaldienstes restauriert.
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